Jahresrückblick 2025 & Ausblick zur weiteren Stiftungsarbeit

Liebe Patientinnen und Patienten, werte Unterstützerinnen und Unterstützer, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2025 geht zu Ende und wir blicken auf zwölf ereignisreiche Monate zurück, die von bedeutenden Entwicklungen für die Vigdis Thompson Foundation geprägt waren. Nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre haben wir 2025 wichtige Meilensteine erreicht, die unsere Stiftungsarbeit nachhaltig stärken und Betroffenen neue Perspektiven eröffnen. Mit diesem Jahresrückblick möchten wir Sie über die wichtigsten Ereignisse informieren und einen Ausblick auf die kommenden Monate geben.

Krankenhaus St. Marienstift Magdeburg: Ein erfolgreiches erstes Jahr

Der 1. Mai 2025 markierte einen entscheidenden Wendepunkt in unserer Stiftungsarbeit. Mit dem Krankenhaus St. Marienstift Magdeburg GmbH konnten wir eine neue Partnerklinik gewinnen, mit welcher zusammenzuarbeiten sich bereits in den ersten Monaten als äußerst erfolgreiche erwiesen hat. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. habil. Michael Luchtmann, unserem Vorstandsvorsitzenden, wurde dort ein Kompetenzzentrum für Arachnoiditis, Tarlov-Zysten sowie chronische Rückenschmerzen aufgrund neuromuskulärer Dysfunktion etabliert.

Die Bilanz der ersten acht Monate kann sich sehen lassen: Seit Mai 2025 wurden bereits rund 100 Operationen durchgeführt und etwa 150 Patientinnen und Patienten ambulant vorgestellt. Diese Zahlen belegen, dass wir mit dem Standort Magdeburg eine verlässliche Anlaufstelle für Betroffene geschaffen haben. Das erfahrene Ärzteteam konnte nahtlos an die erfolgreiche Arbeit in Zwickau anknüpfen und die etablierten Behandlungsstrategien in der neuen Umgebung fortführen.

Für viele Betroffene bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: Planungssicherheit. Die Sorgen und Unsicherheiten, welche mit dem organisatorischen Übergang verbunden waren, konnten durch die professionelle Umsetzung am Krankenhaus St. Marienstift Magdeburg deutlich gemildert werden. Wir freuen uns besonders darüber, dass das persönliche Beratungsangebot vor Ort so gut angenommen wird und die vertraute Zusammenarbeit zwischen Stiftung, Ärzteteam sowie Patientinnen und Patienten erfolgreich fortgesetzt werden konnte.

Stiftungsbüro Werdau: Umzug im Februar 2026

Eine weitere wichtige Veränderung steht unmittelbar bevor: Im Februar 2026 wird das Stiftungsbüro der Vigdis Thompson Foundation von Werdau nach Crimmitschau umziehen. Nach Jahren an unserem bisherigen Standort in der August-Bebel-Straße 34 in Werdau werden wir neue Räumlichkeiten beziehen, die unseren aktuellen Anforderungen noch besser gerecht werden.

Der Umzug ist ein logistischer Schritt, welcher mit Bedacht geplant wurde, um die laufende Betreuung von Patientinnen und Patienten nicht zu beeinträchtigen. Wir werden Sie rechtzeitig über die neue Adresse sowie damit einhergehende Änderungen in den Erreichbarkeiten während der Übergangsphase informieren. Bereits jetzt können wir sagen, dass die Begleiterscheinungen des Umzugs auch unsere technische Infrastruktur betreffen und es über einen sehr überschaubaren Zeitraum nicht möglich sein wird, online Daten im Zuge einer Beratungsanfrage zu übermitteln. Die konkreten Zeiträume werden wir auf Facebook und über unsere Website kommunizieren. Unser Ziel ist es, den Umzug so reibungslos wie möglich zu gestalten und sicherzustellen, dass Sie uns wie gewohnt über die bekannten Kommunikationswege erreichen können.

Die neuen Räumlichkeiten bieten uns verbesserte Möglichkeiten für die administrative Arbeit und die Koordination unserer vielfältigen Aufgaben. Gleichzeitig bleibt die persönliche Erreichbarkeit und die vertraute Zusammenarbeit mit Frau Walther aus dem Stiftungsbüro selbstverständlich bestehen. Wir sehen diesem Schritt mit Zuversicht entgegen und sind überzeugt, dass er die Stiftungsarbeit langfristig stärken wird.

Wissenschaftlicher Verbund: Ausbau der Zusammenarbeit mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau

Ein weiterer Schwerpunkt für das Jahr 2026 wird der Ausbau der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau sein. Prof. Dr. med. habil. Michael Luchtmann ist ungeachtet seines Wechsels nach Magdeburg der Region Westsachsen aufgrund seines Engagements an der Hochschule erhalten geblieben. Diese Kontinuität ist für uns von großer Bedeutung, da sie eine Brücke zwischen klinischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung schlägt.

Im Laufe des Jahres 2026 planen wir, die Kooperation mit der Westsächsischen Hochschule zu intensivieren und neue Forschungsprojekte zu initiieren. Dabei wird es insbesondere um die wissenschaftliche Aufarbeitung der gesammelten klinischen Daten, die Weiterentwicklung innovativer Therapieansätze sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gehen. Die enge Verbindung zwischen universitärer Forschung und praktischer Patientenversorgung war schon immer ein Grundpfeiler unserer Stiftungsarbeit und wird durch diese verstärkte Zusammenarbeit weiter gefestigt.

Für Betroffene bedeutet dies konkret: Die Behandlungsstrategien, welche an unseren Partnerkliniken zur Anwendung kommen, werden kontinuierlich wissenschaftlich evaluiert und auf Basis neuester Erkenntnisse weiterentwickelt. Jede Operation, jede Thekaloskopie trägt dazu bei, unser Verständnis der komplexen Erkrankungen zu vertiefen und zukünftigen Patientinnen und Patienten noch bessere Therapieoptionen bieten zu können.

Dank und Ausblick

Das Jahr 2025 hat gezeigt, dass unsere Mission – die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Arachnoiditis, Tarlov-Zysten sowie chronischen Rückenschmerzen – auf einem soliden Fundament steht. Die erfolgreiche Etablierung des Kompetenzzentrums in Magdeburg, die bevorstehende Optimierung unserer administrativen Strukturen durch den Büroumzug und die geplante Intensivierung der wissenschaftlichen Arbeit sind wichtige Schritte auf diesem Weg.

Wir danken allen Patientinnen und Patienten für ihr Vertrauen und ihre Geduld, insbesondere in Zeiten, in denen organisatorische Anpassungen notwendig waren. Unser Dank gilt ebenso den zahlreichen Spenderinnen und Spendern sowie unseren Förderern & Sponsoren, ohne deren Unterstützung unsere Arbeit nicht möglich wäre. Die Finanzierung von Forschung, Patientenbetreuung und Verwaltung erfordert kontinuierliche Anstrengungen, und jeder Beitrag hilft uns, die Ziele unserer Stiftung zu verwirklichen.

Mit Zuversicht blicken wir auf das Jahr 2026 und die Herausforderungen, die es mit sich bringen wird. Der Umzug des Stiftungsbüros, der weitere Ausbau der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Westsächsischen Hochschule und die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit am Krankenhaus St. Marienstift Magdeburg werden unsere Aufmerksamkeit fordern. Doch wir sind gut vorbereitet und motiviert, diese Aufgaben anzupacken.

Kontakt und Erreichbarkeit

Bei Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen wie gewohnt über die bekannten Kommunikationswege zur Verfügung. Frau Walther aus dem Stiftungsbüro koordiniert weiterhin die Patientengespräche und Operationstermine entsprechend der Wartelisten. Sobald konkrete Informationen zur neuen Büroadresse vorliegen, werden wir diese umgehend auf allen Kanälen kommunizieren.

Wir wünschen Ihnen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes und hoffnungsvolles Jahr 2026. Gemeinsam gehen wir weiter unseren Weg – denn Aufgeben ist keine Option!

Unsere Forschung wird durch Spenden finanziert.
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